Rassezuchtverein der Kromfohrländer
Elgin von der Au an seinem sechsten Geburtstag am 3. August 2010 mit seinem dicksten Geschenk.
Mitglied des Verbands für das Deutsche Hundewesen e. V. (VDH), Dortmund und der Fédération Cynologique Internationale (F.C.I.), Thuin, Belgique.
Der Rassezuchtverein der Kromfohrländer ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Sitz Siegen.
Der Verein wurde Anfang 1955 in Siegen gegründet. Heute hat der Verein mehr als 1.300 Mitglieder. Er wird von einem sechsköpfigen Vorstand geleitet. In allen zuchtrelevanten Fragen wird dieser von einem Zuchtausschuss beraten.
Gesetzlicher Vorstand sind: 1. Vorsitzender Wolfgang Nohse und 2. Vorsitzender Frank Braun.
Oberstes Gebot bei der Züchtung ist die Gesundheit der Hunde.
Ein wichtiges Vereinsziel ist die Bekämpfung des kommerziellen Hundehandels.
Zuchtarbeit des Rassezuchtvereins
Ziel der Zuchtarbeit ist die Reinzucht von gesunden, wesensfesten und dem Rassestandard entsprechenden Kromfohrländern. Um das sicherzustellen, führt der Rassezuchtverein einheitliche Zuchttauglichkeitsprüfungen in ganz Deutschland durch.
Die wirksame Bekämpfung von unerwünschten Eigenschaften ist die schwierigste Aufgabe im Zusammenhang mit jeder Rassezucht. Sie ist nur langfristig über die Einflussnahme auf die Paarungszusammenstellung möglich. Seit Jahren arbeitet die Vereinsführung mit Unterstützung beratender Tierärzte und Genetiker an dieser Aufgabe.
Mit großem Aufwand werden seit 2000 regelmäßig die Besitzer von Kromfohrländern nach dem Gesundheitszustand ihrer Hunde befragt. Die Rückmeldungen werden in einer Gesundheitsdatenbank systematisch erfasst und verdichtet. Der Zuchtausschuss bewertet diese Umfrage-Ergebnisse und spricht Zweifelsfälle mit den beratenden Tierärzten und Genetikern durch. Gemeinsam werden Zuchtlenkungsmaßnahmen zur Verminderung der Häufigkeit des Auftretens von unerwünschten Eigenschaften, z.B. Erbkrankheiten, erarbeitet.
